Ingwer besitzt natürliche gerinnungshemmende Eigenschaften, das heißt, er kann das Blut verdünnen. Dadurch kann die Blutgerinnung beeinträchtigt werden, wodurch das Blutrisiko selbst bei kleineren Verletzungen steigt. Vor Operationen oder geplanten medizinischen Eingriffen ist es besonders wichtig, in den Tagen davor auf Ingwer zu verzichten.
Was Sie stattdessen tun können:
Erwägen Sie, mit Ihrem Arzt über alternative entzündungshemmende Kräuter oder Lebensmittel zu sprechen, wie zum Beispiel Kurkuma, das möglicherweise nicht die gleiche blutverdünnende Wirkung hat.
2. Gallensteine oder Gallenblasenprobleme
Ingwer regt die Gallenproduktion an, was gut für die Verdauung ist, aber weniger gut für Menschen mit Gallensteinen oder anderen Gallenblasenproblemen. Wenn Ihre Gallenblase bereits belastet ist, kann eine erhöhte Gallenproduktion zu Schmerzen, Unwohlsein oder sogar einem Gallenblasenanfall führen.
Wie kann sich das auf Sie auswirken?
Bei Gallensteinen kann Ingwer die Beschwerden verschlimmern, da er den Gallenfluss anregt. Dadurch kann die Galle die Gallengänge reizen oder verstopfen, was zu starken Schmerzen oder Schlimmerem führen kann.
Alternative:
Wenn Sie Ihre Verdauung verbessern möchten, sollten Sie mildere Kräuter wie Pfefferminze oder Fenchel in Betracht ziehen, die die Gallenblase schonen.
3. Magengeschwüre oder Sodbrennen
Ingwer kann die Magenschleimhaut reizen, was für Menschen mit Magengeschwüren oder starkem Sodbrennen problematisch sein kann. In größeren Mengen wirkt Ingwer reizend und kann Symptome wie Sodbrennen, Übelkeit und Verdauungsstörungen verschlimmern.
Warum Sie vorsichtig sein sollten:
Ingwer kann zwar leichte Übelkeit oder Magenbeschwerden lindern, aber bei bestehenden Magengeschwüren oder Sodbrennen ein brennendes Gefühl auslösen. Die natürliche Schärfe der Wurzel kann die Magensäureproduktion anregen, was für Menschen mit diesen Erkrankungen ungünstig ist.
Tipp:
Greifen Sie zu magenschonenden, milden Speisen wie Haferflocken oder Reis und fragen Sie Ihren Arzt nach anderen pflanzlichen Heilmitteln, die möglicherweise schonender für Ihren Körper sind.
4. Schwangerschaft (insbesondere bei hohen Dosen)
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Ingwer wird häufig zur Linderung von Schwangerschaftsübelkeit empfohlen, sollte aber mit Vorsicht angewendet werden. Hohe Dosen Ingwer wurden mit einem erhöhten Risiko für Fehlgeburten, insbesondere im ersten Trimester, in Verbindung gebracht. Kleine Mengen sind in der Regel unbedenklich, dennoch sollten Sie vor der medizinischen Anwendung immer Ihren Arzt konsultieren.
Was ist das Problem?