Kratzer an der Karosserie gehören zu den häufigsten Ärgernissen für Autofahrer. Ob durch einen Zusammenstoß auf einem Parkplatz, das versehentliche Fallenlassen des Schlüssels, Äste oder einfach durch alltägliche Abnutzung verursacht – diese Schäden beeinträchtigen das Erscheinungsbild des Autos und können, wenn sie nicht schnell behandelt werden, zu schwerwiegenderen Problemen wie Oxidation führen. Die gute Nachricht: Es gibt eine schnelle und kostengünstige Möglichkeit, oberflächliche Kratzer selbst zu reduzieren oder zu entfernen, ohne eine Werkstatt aufsuchen zu müssen.
Warum entstehen Kratzer und wie kann man sie erkennen?
Bevor wir uns näher mit dem Thema Autolackierung befassen, ist es wichtig, die Art des verwendeten Lacks zu verstehen. Die Karosserie besteht aus mehreren Schichten: Blech, einer korrosionsbeständigen Grundierung, dem Decklack und, am wichtigsten, einer Schicht transparenten Klarlacks, der den Lack schützt und ihm Glanz verleiht.
Streifen lassen sich hauptsächlich in drei Arten unterteilen:
Oberflächen: Dies betrifft nur die Lackschicht. Diese ist am häufigsten betroffen und lässt sich am einfachsten zu Hause reparieren.
Medien: Diese dringen durch die Firnisschicht bis zur Farbschicht vor. Sie erfordern mehr Aufwand, ihre Anzahl kann jedoch reduziert werden.
Tief: Sie reichen bis zur Grundierung oder sogar bis zum Metall. In solchen Fällen ist es ratsam, einen Fachmann zu konsultieren.
Um festzustellen, ob ein Kratzer oberflächlich ist, fahren Sie einfach mit dem Fingernagel darüber: Bleibt der Nagel nicht haften, handelt es sich um einen kleinen Kratzer, den Sie mit der Polierschaummethode ausbessern können.